Iran: Ein Land mit anderen Augen sehen
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Der Sternenfelser Hans-Joachim Wolf hat beste Kontakte in den Mittleren Osten und hofft auf ein Ende der Embargo-Politik
„Islamische Sittenwächter“ und „Atomstreit“ sind die gängigen Schlagwörter, die vielen Menschen zum Iran einfallen. „In Deutschland herrscht ein falsches Bild vom Iran“, bedauert der Sternenfelser Unternehmensberater Hans-Joachim Wolf, der seit 25 Jahren beste Kontakte in den Mittleren Osten unterhält.
Straßenszene im Iran: Viele Frauen bedecken ihren Kopf nur mit einem Schal.
Sternenfels. Allein im vergangenen Jahr war er dreimal im Iran, um für bessere Wirtschaftsbeziehungen zu werben. „Traditionell gibt es sehr gute Verbindungen zwischen dem Iran und Deutschland“, berichtet Wolf. „Aber die Wirtschaftssanktionen des Westens hinterlassen Spuren.“ Seit 2002 melden Europa und die USA massive Zweifel am friedlichen Charakter des iranischen Nuklearprogramms an und haben weitreichende Wirtschaftssanktionen verhängt. Diese sollen allerdings allmählich gelockert werden, nachdem sich die Verhandlungspartner auf einen Aktionsplan zur Lösung des Nuklearstreits geeinigt haben.
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