Irakkrieg und Syrienkrise als Zäsur
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Der Islamwissenschaftler und Historiker Dr. Hans-Ulrich Kühn schildert die Situation der Christen im Orient
Wiernsheim. Einst handelte es sich um stolze, große Gemeinden: Die Christen im Orient können auf eine lange und traditionsreiche Historie zurückblicken. Diese aufzuzeigen und gleichzeitig die akute Bedrohungslage für Christen im Nahen und Mittleren Osten zu erläutern, war der Inhalt eines Vortrags von Dr. Hans-Ulrich Kühn im katholischen Gemeindezentrum von Wiernsheim.
Der aus Hochdorf stammende Islamwissenschaftler und Historiker Dr. Hans-Ulrich Kühn referiert im katholischen Gemeindezentrum von Wiernsheim zum Thema „Christen im Orient“. Foto: Bischoff-Krappel
Zunächst berichtete der studierte Historiker und Islamwissenschaftler über die Entwicklung des Christentums im Orient: Mit der konstantinischen Wende im vierten Jahrhundert und nach zahlreichen Konzilien entstanden vielfältige christliche Konfessionsfamilien. „Neben der orthodoxen Ausrichtung gab es stets eine katholische Entsprechung, die den Papst in Rom als Oberhaupt anerkannte“, erläuterte der Referent. Prächtige Kirchen und Klöster in Ägypten, Jordanien und Syrien zeugten von dieser Geschichte.
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