Iraker-Streit: Engeser will „Gewalttäter“ abschieben
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Pforzheim (pm). Nach dem blutigen Streit von zwei Gruppen irakischer Herkunft auf offener Straße in Pforzheim hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marianne Engeser dafür ausgesprochen, „Gewalttäter“ gegebenenfalls abzuschieben. „Wer als Verfolgter die Gastfreundschaft unseres Landes in Anspruch nimmt, hat sich hier friedlich zu verhalten“, sagte Engeser. „Wer jedoch so massiv gegen die Regeln unserer Gesellschaft verstößt, kann nicht in Deutschland bleiben.“ Die Vorgänge vom 2. April in der Nordstadt, wo sich etwa zehn bis 15 junge Männer aus der yezidischen Gemeinde eine blutige Straßenschlacht geliefert hatten, seien „in keiner Weise zu akzeptieren“, erklärte Engeser, die sich mit einer Anfrage an die Landesregierung gewandt hat. Zum einen gehe es darum, die Hintergründe und Ursachen des Gewaltausbruchs zu klären, zum anderen habe sie angefragt, was die Landesregierung unternehmen wolle, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
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