Internet wird schneller
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Die Telekom baut die Netze in Sternenfels aus
Sternenfels. „Wir kriegen Geschwindigkeit nach Sternenfels“, sagte Bürgermeister Werner Weber im Bezug auf die Internetverbindung. Denn die Telekom steht in den Startlöchern, auf eigene Kosten einen Ausbau vorzunehmen.
Um über den Ausbau des Telefonnetzes und eine damit deutlich schnellere Internetverbindung in Sternenfels zu informieren, war am Donnerstag Telekom-Regio-Manager Joachim Otto in der Gemeinderatssitzung zu Gast. Wie er sagte, wolle das Unternehmen mit Hilfe der Vectoring-Technik dafür sorgen, dass die Leistungsfähigkeit des Netzes in Zukunft deutlich erhöht wird. In Sternenfels erfolge der Internetempfang momentan noch über Kupferkabel, die Daten mit einer relativ langsamen Geschwindigkeit von etwa zwei Megabit pro Sekunde in die Haushalte übertragen, so Otto. Mit der Vectoring-Technik seien Leistungen von bis zu 100 Mbit/s möglich, indem von der DSL-Vermittlungsstelle Glasfaserkabel zu den Verteilerkästen in den Wohngebieten gezogen werden. Diese würden durch sogenannte Multifunktionsgehäuse (MFG) ersetzt. Auf den letzten hundert Metern zu den Haushalten bleibe von dort aus das Kupferkabel, was die Leistung drossle. Das heißt: Ab etwa 700 bis 800 Metern sei demnach nahezu kein Signal mehr feststellbar. Um größere Einbußen zu vermeiden, würden die MFG so im Ort verteilt, dass so viele Häuser wie möglich mit der höchsten Bandbreite versorgt werden könnten. Natürlich sei es möglich, erklärte Werner Weber bereits in der vergangenen Woche im Gespräch mit unserer Zeitung, dass vereinzelt Häuser nicht die volle Leistung abbekämen – konkret gehe es um den Ortsausgang in Richtung Diefenbach.
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