„Integration ist ein Prozess“
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Projektgruppen haben Leitlinien für das Zusammenleben in Mühlacker erarbeitet und stellen diese öffentlich vor
Über Integration wird viel geredet. Damit sie in Mühlacker gelingt, damit Menschen mit 92 Nationalitäten sich als eine Einheit in Vielfalt erleben, haben sich am Samstag engagierte Bürger zur großen Herbstkonferenz getroffen. Das Thema: „Daheim in Mühlacker. Wie wollen wir zukünftig zusammenleben?“
Podiumsgespräch mit Gudrun Kirchhoff (v.li.), Hasan Özer, Johanna Bächle, Armin Dauner, Isabel Hansen und Frank Schneider. Foto: Stahlfeld
Mühlacker. „Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt in Mühlacker bei 38 Prozent. In der Kernstadt liegt der Migranten-Anteil sogar bei 49 Prozent“, nannte Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider in seiner Begrüßungsrede Zahlen und machte deutlich: „Die Frage lautet also nicht, ob, sondern wie wir in Mühlacker und seinen Stadtteilen künftig zusammenleben wollen.“ Es gehe um Teilhabe und Teilnahme, so Schneider. Das gelte für Fremdkulturelle, Andersgläubige, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen in prekären Lebenslagen, am Lebensanfang oder Lebensende, in Wohnungsnot oder auf Arbeitssuche. Wie also kann dieses Gemeinschaftsgefühl entstehen? Schneider verwies auf die Gartenschau und das Projekt Skater-Anlage. Hier sei ein Wir-Gefühl der Einwohner Mühlackers entstanden, unabhängig von Nationalitäten und Migrationshintergründen. Dies auf den Alltag zu übertragen, sei anspruchsvoller. Leitlinien hierfür seien sinnvoll.
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