Integration als kultureller Hürdenlauf
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Die Iranerin Mehrnousch Zaeri-Esfahani führt im Kulturhaus Osterfeld die grundverschiedenen Wertesysteme vor Augen
Pforzheim. „Interkulturell leben – aber wie?“ Eine Frage, der sich viele Zuwanderer in unserer Gesellschaft stellen müssen und diejenigen, die ihnen bei der Integration helfen wollen. „Integration ist ein langer Prozess, der sich über zwei Generationen hinzieht“, weiß Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Die Tochter eines iranischen Arztes aus Isfahan kam vor 32 Jahren nach Deutschland und kann den langwierigen Prozess, den Politiker sich viel schneller wünschen, dank eigener Erfahrung und ihrer Tätigkeit als Sozialarbeiterin gut beschreiben. In zwei Büchern und bei vielen Vorträgen, wie jetzt im Kulturhaus Osterfeld, berichtet sie von der schwierigen Zeit. Und sie kam dabei ins Gespräch mit den rund 150 Besuchern – meist aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe.
Mehrnousch Zaeri-Esfahani war im Inneren lange eine Pendlerin zwischen zwei Welten – die Iranerin lebt seit 32 Jahren in Deutschland. Foto: Peche
Es gab viel zu lachen und viel zu denken bei den fast orientalisch anmutenden Erzählungen aus der alten und neuen Heimat der Iranerin, die mit ihren Eltern und vier Geschwistern 1986 in Heidelberg ankam – „mit einem großen Rucksack voller Erinnerungen und voller Trauer“.
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