Insektenkundler ruft zum Kampf um Vielfalt auf
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Professor Dr. Lars Krogmann zu Gast bei der Vortragsreihe „Studium Generale“ am Evangelischen Seminar in Maulbronn
Maulbronn (pm). Bei einer Vortragsveranstaltung in der Reihe „Studium Generale“ am Evangelischen Seminar in Maulbronn hat Professor Dr. Lars Krogmann, Abteilungsleiter am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart und Leiter des Fachbereichs Entomologie an der Universität Hohenheim, über das dramatische Insektensterben als Folge des Klimawandels informiert.
Stellt die Zusammenhänge dar: Professor Dr. Lars Krogmann beim Vortrag im Kloster. Foto: privat
Krogmann habe, heißt es in einer Mitteilung, in seinem Vortrag verschiedene Studien ins Feld geführt, unter anderem die Krefelder Studie und die Studie der TU München, und die komplexen Folgen des Insektensterbens beschrieben. „Alle Tiere, die von Insekten abhängig sind, sind stark gefährdet beziehungsweise es geht ihnen schlecht, wie beispielsweise dem Kiebitz“, wird Wissenschaftler Krogmann zitiert. Dieser habe auch die Wichtigkeit der Wespen erläutert, die ebenfalls stark gefährdet seien: „Parasitoide Wespen sind entscheidend für das ökologische Gleichgewicht.“
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