Ins Rampenlicht?

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Ins Rampenlicht?

Ins Rampenlicht?

Pforzheim (red). Aarhus in Dänemark und Paphos auf Zypern tragen aktuell den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Nun gibt es auch in Pforzheim ernsthafte Überlegungen, sich in die Liste jener Orte einzutragen, die von der Europäischen Union gekürt werden und mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen Besucher anlocken. 2025 ist Deutschland wieder an der Reihe. Zu den Städten, die bisher Interesse signalisiert haben, zählen unter anderen Nürnberg, Magdeburg, Dresden, Hannover und Hildesheim. In Pforzheim hat Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Angelika Drescher für eine Kandidatur Pforzheims geworben. Die Strahlkraft der Stadt sei im Rahmen des erfolgreichen Goldstadtjubiläums (Archivfoto: Roth) offenkundig geworden. Eine Bewerbung sei auch deshalb chancenreich, weil die Region Nordschwarzwald von der Hessestadt Calw bis zum Welterbedenkmal in Maulbronn mit einbezogen werden könne im Sinne einer „Kulturregion“. Die Entscheidung über eine Kandidatur liegt beim Gemeinderat. Dort gab es mit Blick auf die Pforzheimer Haushaltslage und die zu erwartenden Kosten einer Bewerbung zuletzt äußerst kritische Stimmen. Die Befürworter haben also noch Überzeugungsarbeit zu leisten, wollen sie doch, wie in der Pressekonferenz betont wurde, eine möglichst große Basis hinter dem Vorhaben versammeln. Zunächst würden dem Kulturausschuss und dem Pforzheimer OB Eckpunkte vorgestellt. Der Gemeinderat müsste, um die im Mai 2019 auslaufende Frist für die Bewerbung einzuhalten, bis spätestens Ende 2018 eine Entscheidung treffen.

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