Innenstädte stehen unter Schutz
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Enzkreis/Mühlacker. Ein florierender Einzelhandel in den Stadt- und Gemeindezentren ist sicher allerorten gemeinsame Zielsetzung von Kommunalpolitikern und Gewerbetreibenden. Allein am Weg dorthin scheiden sich oftmals die Geister. Ein Handlungsleitfaden des Regionalverbands will jetzt Hilfestellung geben.
Je mehr sich Kommunen zur Stärkung ihrer innerstädtischen Versorgungskerne bekennen – hier die „Drehscheibe“ in Mühlacker –, desto eher könnten sie Wettbewerbsvorteile im Kampf um Kaufkraftbindung generieren: So lautet eine These einer neuen regionalen Einzelhandelsexpertise.
Sechs Städte von Freudenstadt bis Mühlacker sowie die Gemeinde Königsbach-Stein dienten der Aalener Imakomm-Akademie als „Forschungsgrundlage“. Ihr Leiter Peter Markert analysierte dabei die unterschiedlichen Einzelhandelskonzepte, um daraus Thesen für eine erfolgsversprechende Steuerung im Einzelhandelsbereich abzuleiten. Eine zentrale Erkenntnis dabei: In allen sieben Modellkommunen stehe der Schutz der Innenstädte im Vordergrund. Gleichsam müssten sie aber auch qualitativ weiterentwickelt werden. Als positives Beispiel dazu nannte der Experte die in der Erarbeitung befindliche Gestaltungssatzung für Mühlacker. Aber auch städtebauliche Maßnahmen würden diesem Ziel der Weiterentwicklung dienen. Auch dies seien für die Senderstadt geltende Merkmale, etwa mit der Sanierung der Bahnhofstraße und dem Einkaufszentrum „Drehscheibe“.
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