Inkakorn mit bewegter Geschichte
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Mühlacker (pm). Über das Inkakorn Quinoa, das auch Andenreis genannt wird, haben Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner im Restaurant LaCantina berichtet. Ihren mehrmonatigen Aufenthalt in Mittel- und Südamerika hatten sie ganz dem Thema Quinoa gewidmet. Allerdings blieb es bei dem Abend, zu dem die Fairtrade-Steuerungsgruppe und der Arbeitskreis Eine Welt eingeladen hatten, nicht nur bei der grauen Theorie. Bei einer Quinoa-Verköstigung sollten auch die Geschmacksnerven auf ihre Kosten kommen.
„Das nur zwei Millimeter große Inkakorn wächst in den Anden selbst in Höhen über 4000 Meter auf sehr trockenen Böden, ist extrem wertstoffhaltig und hervorragend für Menschen mit Glutenunverträglichkeit, einer immer häufiger auftretenden Krankheit, geeignet“, berichteten Ulmer und Wolfsteiner. Die spanischen Eroberer Südamerikas hätten seinerzeit den Quinoa-Anbau unter die Todesstrafe gestellt, um die einheimische Bevölkerung zu schwächen. Nur durch geheim gehaltene Anbauflächen und Lager sei es gelungen, einen Teil der Sortenvielfalt zu bewahren.
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