Initiative fördert Saat von Ackerwildkräutern

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Mühlacker (pm). In einer Exkursion im Rahmen der Initiative „Mühlacker summt“ hat Thomas Köberle vom Landschaftserhaltungsverband Enzkreis über die Bedeutung der Ackerwildkräuter informiert, deren Vielfalt stark unter veränderten Anbaumethoden gelitten hat. Auf einer Ackerfläche in Ötisheim, die Landwirt Ulrich Jaggy zur Verfügung gestellt hatte, wurden neben Weizen Ackerwildkräuter ausgesät, die in den vergangenen zehn bis zwölf Jahren in der Region erfasst und gesammelt worden waren. Heute blühen auf der Fläche rund 40 Arten, die auf der „Roten Liste“ der vom Aussterben bedrohten Arten stehen, und circa 40 Standardarten.

Initiative fördert Saat von Ackerwildkräutern

Kein Acker wie jeder andere. Foto: privat

Die Initiative „Mühlacker summt“ will die Verbreitung der Pflanzen fördern und wird deshalb beim „Dürrmenzer Herbst“ am 7. Oktober mit einer Schenk- und Tauschbörse für Blumensamen und Setzlinge vertreten sein. Auch Hobbygärtner sollen sich einbringen. Nähere Infos zur Aktion gibt es unter „www.muehlacker-summt.de“. Die nächste Exkursion führt am 7. Juli zu den Hummeln und Wildbienen auf den Spitzäckern bei Enzberg.

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