Indische Erfolgsgeschichte
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Seit einem Vierteljahrhundert besteht das Zweigwerk der Firma Geissel in Pune – Großes Familienfest gefeiert
Die „verlängerte Werkbank“ in Osteuropa – für unzählige deutsche Mittelständler heute der Normalfall. Aber im acht Flugstunden entfernten Indien? Für den Lienzinger Präzisionsdrehteile-Hersteller Geissel ist das Zweigwerk auf dem Subkontinent seit einem Vierteljahrhundert Teil seiner 100-jährigen Firmengeschichte. Und hat seitdem zur Stärkung des Stammsitzes beigetragen.
Indische Tanzeinlage.
Mühlacker-Lienzingen/Pune. „Ja, es war die strategisch richtige Entscheidung meiner Eltern damals Mitte der 1990er Jahre“, sagt Junior Marc Seidel, der als geschäftsführender Gesellschafter seit knapp 15 Jahren Mitverantwortung im Unternehmen trägt. Es sei jene Zeit gewesen, in der es immer mehr eine Herausforderung dargestellt habe, Kabelverschraubungen und anderes Zubehör in Deutschland wirtschaftlich zu produzieren. In der Konsequenz hätten die Eltern Peter und Claudia Seidel zunächst einen Standort in Osteuropa gesucht, doch die geplante Niederlassung in Ungarn habe sich kurzfristig zerschlagen. Sein Vater sei dann eher zufällig auf den späteren indischen Joint-Venture-Partner gestoßen, der wiederum einen Partner in Europa suchte. Das Fifty-fifty-Abkommen wurde 1994 besiegelt.
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