„In vielen Familien brodelt es“
Archiv
Schwerstkranke Kinder und ihre Eltern hoffen sehnsüchtig auf den Baustart für die Familienherberge Lebensweg in Schützingen
„Hoffentlich erlebe ich das noch“, habe der schwerstkranke Jonas Anderer aus Keltern zu ihr gesagt, berichtet Karin Eckstein, Initiatorin der geplanten Familienherberge Lebensweg in Schützingen. Jonas Anderer ist kein Einzelfall. „Wir können nicht mehr lange mit dem Bau warten. Eltern und Kinder warten brennend darauf, dass es losgeht.“
Das Leben von Jonas wird von Krämpfen bestimmt. Seine Lebenserwartung ist begrenzt. Er braucht viel Pflege und Zuneigung und hofft auf einen Platz in der Familienherberge Lebensweg. Fotos: privat
Illingen-Schützingen. Auf einen konkreten Termin für den Baustart will Karin Eckstein sich im Gespräch mit unserer Zeitung noch nicht festlegen lassen, sagt aber: „Wir hoffen und wünschen uns, im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen zu können.“ Die Pläne und Kostenrechnungen seien so gut wie fertig. „Wenn wir konkrete belastbare Zahlen haben, sehen wir weiter“, sagt Eckstein, nennt aber jetzt schon einige Eckwerte: Nach wie vor gehen die Initiatorin und der Förderverein davon aus, dass der Bau rund 1,5 Millionen kostet, außerdem müsse der Betrieb für die ersten zwei Jahre gesichert sein. Auch dazu sind Spenden nötig, weil die Erstattungen der Krankenkassen für die Pflege der schwerstkranken Kinder nicht kostendeckend seien.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen