In jeder Beziehung gelungen

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Auftakt der Klosterkonzerte Maulbronn mit der Uraufführung des Oratoriums „Des Menschen Wille“ von Karsten Gundermann

Im Lutherjahr begannen die Klosterkonzerte mit einem Werk, in dem der Reformator und sein Menschenbild eine wesentliche Rollen spielen. Uraufgeführt wurde „Des Menschen Wille“, eine „Oratorische Disputation zwischen Martin Luther und Erasmus von Rotterdam“ von Karsten Gundermann.

In jeder Beziehung gelungen

Eröffnungskonzert in der Klosterkirche Maulbronn mit dem Seminarchor unter der Leitung von Sebastian Eberhardt, Marcus Ullmann (Tenor), Frank Wörner (Bass) sowie Instrumentalisten. Foto: Fotomoment

Maulbronn. Grundlage des Librettos, das der Komponist selbst verfasste, sind zwei Schriften des Augustinerchorherrn, Theologen, Priesters und Philologen Erasmus von Rotterdam, dem Sohn eines Priesters und seiner Haushälterin, der vermutlich 1466 und wahrscheinlich in der Stadt geboren wurde, die er in seinem Namen trägt, und der 1536 in Basel gestorben ist, und dem zu den Augustiner-Eremiten gehörenden Theologieprofessor Martin Luther, der 1483 in Eisleben geboren wurde. Das eine ist die Schrift „De libero arbitrio“ („Vom freien Willen“) des Erasmus, die 1524 erschienen ist und Luthers Entgegnung „De servo arbitrio“ („Vom unfreien Willen“) aus dem folgenden Jahr. Doch schon die Schrift von Erasmus war eine Entgegnung, nämlich auf Luthers Abhandlung „Assertio omnium articulorum M. Lutheri per Bullam Leonis X. novissimam damnatorum“ („Grund und Ursache aller Artikel D. Martin Luthers, so durch römische Bulle unrechtlich verdammt sind“).

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