In der Heimat verfolgt und bedroht

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Schüler erhalten Einblick in das Schicksal und den Alltag von Asylbewerbern

Pforzheim (bbk). Migration und Asylpolitik sind Themen, die für viele Bürger mit Bedenken und Berührungsängsten verbunden sind. Es gelingt daher nicht immer, die notwendige Diskussion über Zuwanderung sachlich und frei von Emotionen zu führen. Neun Elftklässler des Pforzheimer Hilda-Gymnasiums, die den einjährigen Seminarkurs „Soziales Handeln“ belegt haben, wollten sich mit Halbwissen nicht begnügen: Gemeinsam mit ihren Lehrern Katharina Vetter und Georg Hauser waren sie in die Geschäftsstelle des Vereins Miteinanderleben gekommen, um sich von den dort tätigen Migrationsberatern aus erster Hand über das Thema Asyl zu informieren.

Informationen aus erster Hand: Schüler beim Verein Miteinanderleben.

Informationen aus erster Hand: Schüler beim Verein Miteinanderleben. Foto: Bischoff-Krappel

Mit Renata Seitovic war auch eine Asylbewerberin aus Serbien zum Treffen gekommen, um den Schülern von ihrem Schicksal zu berichten. „Meine Eltern und mein Bruder wurden ermordet“, erklärte die Mutter von vier Kindern, die dem Volk der Roma angehört und derzeit mit ihrer Familie in einer Wohnung im östlichen Enzkreis lebt. Auch sie selbst sei bedroht worden und habe von der serbischen Polizei keinen Schutz erhalten.

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