In der 2. Bundesliga ist’s heiter bis wolkig

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Sieg und Niederlage für die Ötisheimer Faustballerinnen beim jüngsten Heimspieltag – Der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach

Die Fans der Ötisheimer Faustballerinnen haben am Sonntag starke Nerven gebraucht: Erst bezwangen die Damen den TSV Gärtringen in einem Viersatz-Krimi, anschließend verloren sie ihr zweites Spiel gegen die überraschend starken Gäste des TV Neugablonz.

Höhen und Tiefen in der 2. Bundesliga: Die Faustballerinnen des TSV Ötisheim durchleben am jüngsten Spieltag vor heimischem Publikum ein Wechselbad der Gefühle. Gegen den TSV Gärtringen gewinnt das Team in einem Kraftakt in vier nervenaufreibenden Sätzen. Gegen den TV Neugablonz haben die Damen keine Chance, sie werden von den Gästen in drei Sätzen abserviert. Auch der Wind spielt in Ötisheim am Sonntag eine Rolle, er macht die Flugbahn der Bälle unberechenbar und sorgt dafür, dass Thomas Heerde und Isabel Ayasse an der Anzeigetafel alle Hände voll zu tun haben.

Höhen und Tiefen in der 2. Bundesliga: Die Faustballerinnen des TSV Ötisheim durchleben am jüngsten Spieltag vor heimischem Publikum ein Wechselbad der Gefühle. Gegen den TSV Gärtringen gewinnt das Team in einem Kraftakt in vier nervenaufreibenden Sätzen. Gegen den TV Neugablonz haben die Damen keine Chance, sie werden von den Gästen in drei Sätzen abserviert. Auch der Wind spielt in Ötisheim am Sonntag eine Rolle, er macht die Flugbahn der Bälle unberechenbar und sorgt dafür, dass Thomas Heerde und Isabel Ayasse an der Anzeigetafel alle Hände voll zu tun haben.

Ötisheim. Die Faustballerinnen aus Ötisheim zeigten am jüngsten Spieltag zwei Gesichter. Zum einen präsentierte sich auf dem grünen Rasen ein kämpferisch starkes Team mit einer pfiffigen Offensive, zum anderen eine Mannschaft, die immer wieder Probleme bei der Ballannahme und im Spielaufbau hatte und zu statisch agierte. Gutes und Schlechtes lag am gestrigen Sonntag nah beieinander, was sich exemplarisch im Schlagabtausch mit dem TSV Gärtringen zeigte. „Gärtringen ist eine schwierige und laufstarke Mannschaft“, beschrieb Barbara Berndt, die zum harten Kern der Fans des TSV Ötisheim gehört, die erste Aufgabe des Tages. Die treue Zuschauerin sollte mit ihrer Einschätzung Recht behalten. Rund 20 Anhänger des heimischen TSV sahen ein spannendes Match, in dem die Führung in fast jedem der vier Sätze häufig wechselte. Die Ötisheimerinnen um Spielführerin Irina Vetter agierten zu Beginn nervös, Gärtringen ging gleich konsequent zu Werke, kämpfte um jeden Ball und lag deshalb meist mit einem Zähler vorne. Obwohl Ötisheim nicht locker ließ und in der Offensive Akzente setzte, sicherten sich die Gäste den ersten Satz (15:14). Im zweiten Durchgang sah es zunächst danach aus, als würde Gärtringen beim Stand von 3:5 davonziehen. Doch auch wenn Vetter und Co. einem Rückstand hinterherliefen und zu statisch spielten, gaben sie sich nie auf. Mit großem Kampfgeist gelang ihnen der 11:11-Ausgleich und dann sogar die 14:13-Führung. Vetter verzog den entscheidenden Matchball und sorgte damit noch einmal für Hochspannung, am Ende reichte es zum 15:14-Erfolg. Schlagfrau Kristina Schnaugst kam mit jeder Minute besser ins Spiel, mit der Zeit stand auch die Ötisheimer Abwehr sicherer. Die Damen bewegten sich mehr, wirkten lockerer und durften im dritten Satz über einen 11:7-Sieg jubeln. Im anschließenden entscheidenden Satz war zunächst Gärtringen am Drücker, vor allem die laufstarke und ballsichere Schlagfrau Katharina Schippert machte den Ötisheimerinnen das Leben schwer. Doch erneut bewies die Heimmannschaft starke Nerven und konnte zum 7:7 ausgleichen. Konzentriert spielten die Gastgeberinnen weiter, Vetter machte sich lang und sorgte mit ihrem sehenswerten Einsatz für eine Zwei-Punkte-Führung (10:8). Doch wieder vertändelte Ötisheim den Matchball und sorgte so bei windiger Kulisse für Hochspannung. Am Ende hatte der TSV Ötisheim mit 11:9 die Nase vorn. „Der Knackpunkt im Spiel war das 7:7 im vierten Satz“, meinte Vetter nach der Partie, die ein Stück weit die gesamte bisherige Feldsaison in der 2. Bundesliga widerspiegele. „Wir sind eigentlich zufrieden, haben jedoch häufig sehr knapp verloren, vielleicht wäre noch der ein oder andere Sieg mehr drin gewesen.“

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