In Mühlacker fehlen Kindergartenplätze

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Mangel soll auch durch ein Investorenprojekt verringert werden – Stadtverwaltung legt Ausschuss Bedarfsplanung vor

Mühlacker. Die Stadt Mühlacker hat einen Mangel an Kindergartenplätzen. Dies wurde bei der Präsentation der örtlichen Bedarfsplanung durch das Amt für Bildung und Kultur im Verwaltungsausschuss deutlich. In den tabellarischen Darstellungen des Platzangebots und -bedarfs sei mit roter Farbe hervorgehoben worden, wo es Defizite gebe, erläuterte Amtsleiterin Johanna Bächle. Und tatsächlich waren in der umfangreichen Sitzungsvorlage ziemlich viele rot gedruckte Ziffern zu lesen. Wobei die Zahlen, mit denen gearbeitet wurde, ob rot oder schwarz geschrieben, eines gemeinsam hatten: Sie waren nicht top aktuell, sondern stammten vom März vergangenen Jahres.

„Große Sorgen macht uns Mühlacker Mitte“, betonte Johanna Bächle. Hier könnten etwa die Kindergärten Zeppelinstraße und Helene-Lange-Weg den ständig steigenden Bedarf des Einzugsgebietes nicht mehr decken. Insgesamt bestehe in der Kernstadt im Kindergartenjahr 2020/2021 ein Mangel von 98 Plätzen. Unter Beibehaltung der 44 vorübergehend eingerichteten Kindergartenplätze mit verlängerten Öffnungszeiten in der noch relativ neuen Kinderkrippe im Käppele gebe es immer noch Bedarf an 54 Plätzen. Der temporären Nutzung von Krippengruppenräumen zur Betreuung von Kindern im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung in zwei Gruppen mit zusammen 44 Plätzen stimmte der Ausschuss am Ende ebenso zu wie der örtlichen Bedarfsplanung nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz.

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