„In Gottes Hand ist nichts verloren“
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Jahreswechsel: Gedanken von Pfarrerin Ditta Grefe-Schlüntz, Oberderdingen
Ein altes Jahr vergeht. Ein neues Jahr beginnt. Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu, und es geht mir durch den Kopf, was alles war in diesem Jahr. Gute Ereignisse, die von Gelingen und erfüllendem Glück erzählen. Schlimme Erlebnisse, die uns erschütterten, die man gemeinsam durchschritten und ausgehalten hat. Ein gefülltes, reiches, intensives Jahr.
Ditta Grefe-Schlüntz.
Was mich persönlich oft bedrückt am Ende eines Jahres, sind gar nicht die großen Ereignisse, die man Revue passieren lassen kann am letzten Abend des vergehenden Jahres: Die großen Ereignisse, die guten wie die schlimmen, machen dieses Jahr zu einem unverwechselbaren, in sich besonderen Jahr; einem Jahr meines Lebens. Was es mir schwermacht, dieses Jahr loszulassen, was mich unzufrieden macht an der Schwelle zum Neuen, ist die ganz alltägliche Last: das Unerledigte, das Vernachlässigte. Das, was nicht gelungen ist, was ich nicht hinbekommen habe.
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