Impulsives Spiel auf der Orgel
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Konzert in der Klosterkirche
Maulbronn. Der in New York lebende, in England 1956 geborene Kirchenmusiker John Scott gab am Sonntag das fünfte und damit letzte Orgelkonzert im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn 2014 und musizierte auf der neuen Grenzing-Orgel weltliche Kompositionen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Mit seiner Auswahl der Werke gestaltete John Scott ein überaus facettenreiches Programm, das ihm dazu diente, gleichfalls mit künstlerischer Neugier und spieltechnischer Perfektion die immer wieder beeindruckenden Möglichkeiten der Klangentwicklung der neuen Orgel in der Klosterkirche auszuloten. Die Aufführung der von William Thomas Best am Ende des 19. Jahrhunderts herausgegeben Bearbeitung für Orgel der Ouvertüre zum Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy gab dem Orgelvirtuosen erste Gelegenheit, eine überaus opulente und klangprächtige Interpretation auszuführen. In der vierstimmigen Fuge in Form eines Adagios von John Frederick Bridge (1879 - 1941) schöpfte John Scott ebenfalls mittels hell leuchtender Registratur die schillernden Klangfarben des Instruments aus.
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