Immobilienmakler vor Gericht

Archiv

Anklage wirft 52-Jährigem Betrug mit Häusern in Baden-Baden vor

Pforzheim (weg). Ist der Angeklagte eher ein Samariter oder doch ein Gauner? Während der 52-Jährige behauptet, für seine Wohnungskäufer nur das Beste gewollt zu haben, sieht die Staatsanwaltschaft in ihm einen Betrüger und Konkursverschlepper, der versprochene Leistungen nicht erbracht, die drohende Insolvenz nicht gemeldet und Gelder zum Teil in die eigene Tasche gesteckt habe. Mit angeklagt ist in Pforzheim ein Architekt, der überhöhte Rechnungen ausgestellt haben soll.

Im Prozess gestaltet sich die Wahrheitsfindung schwierig, weil die fragwürdigen Immobiliengeschäfte zum Teil zehn Jahre zurückliegen. Der Sachverständige hat sein Gutachten 2014 erstellt, da stand eines der beiden Häuser in Baden-Baden, um die es geht, schon jahrelang leer. Das eine Mehrfamilienhaus war bewohnt, als es der Angeklagte kaufte, das andere sollte zu Eigentumswohnungen umgebaut werden. Laut Anklage wurde das Versprechen, zu sanieren und umzubauen, nie erfüllt, sondern es seien Rechnungen ausgestellt worden, die nicht mit den Berechnungen des Sachverständigen übereinstimmten. In anderen Fällen wurden Arbeiten überhaupt nicht ausgeführt. Der Gewinn für die Firma des Angeklagten lag laut Staatsanwalt bei knapp 900000 Euro.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen