Immer mehr Schüler sind überfordert

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Bei der Wahl der weiterführenden Schule wollen Eltern für ihre Kinder nur das Beste, was nicht immer gut für das Kind sein muss

Überfordert, frustriert und früh gescheitert – so ergeht es seit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung vielen Schülern, die auf dem Gymnasium eigentlich durchstarten wollten.

Versetzung gefährdet: Das ist seit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung die Realität für auffallend viele Kinder, die im Gymnasium oder der Realschule anfangen.

Versetzung gefährdet: Das ist seit dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung die Realität für auffallend viele Kinder, die im Gymnasium oder der Realschule anfangen. Foto: Disselhoff

Mühlacker/Enzkreis. Seit dem Schuljahr 2012/2013 liegt die Wahl der weiterführenden Schule allein in der Verantwortung der Eltern. Die Empfehlung, die die Grundschule immer noch ausspricht, ist aufgrund einer Gesetzesänderung nicht mehr verbindlich. Das führt zu steigenden Anmeldezahlen gerade auf den Gymnasien. Eine Folge des Trends: Schon in der fünften Klassenstufe gibt es Sitzenbleiber. „Das hatten wir früher nicht“, blickt Schulleiter Thomas Mühlbayer zurück, der seit 1983 am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) in Mühlacker unterrichtet.

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