Im sagenhaften Land der Mammutbäume
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Über 100 Teilnehmer aus dem Enzkreis erkunden bei einer geführten Wanderung den Stromberg bei Ochsenbach
Enzkreis (pm). 101 Wanderfreunde aus Mühlacker und Umgebung haben im Zuge einer Veranstaltungsreihe unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Verein Gym and Dance bei schönstem Wetter die urwüchsige Landschaft des Strombergrückens zwischen Ochsenbach und der Ruine Blankenhorn erkundet. Prächtige Landschaftsbilder verdeutlichten bei der geführten Tour die Besonderheiten des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Nicht ohne Grund wurde Ochsenbach im Jahr 1993 mit dem Prädikat „Schönstes Dorf in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet.
Große Resonanz: Bei herrlichem Wetter erkunden 101 Teilnehmer auf einer geführten Wanderung den Strombergrücken zwischen Ochsenbach und der Ruine Blankenhorn.
Die erste Etappe führte über den kulturhistorischen Rundweg der Weinlandschaft am Geigersberg, auf dem Günther Weinert zunächst über die Bedeutung der Trockenmauern informierte. Beim Bau der Mauern habe jeweils das Prinzip der kurzen Wege gegolten und das Prinzip, Materialien so weit als möglich wiederzuverwenden. Bei den Steine handelte es sich laut Weinert oft um Abbruchsteine von aufgelassenen Weinbergen, von Einfriedungen, Burgruinen, Friedhöfen und Häusern; der Großteil des Materials habe jedoch aus Steinbrüchen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Weinbergen gestammt. „Die jahrhundertjährige Leistung, die in den Weinbergen steckt, ist grandios“, stellt Günther Weinert fest. „Hier ein Beispiel: Die etwa 18 Hektar große Roßwager Halde, ebenfalls eine kulturelle Besonderheit im Bezug auf den traditionellen Weinbau, umfasst 26,7 Kilometern Mauern. Das ist die Strecke von Roßwag nach Stuttgart mit einer Fläche von etwa 30000 Quadratmetern und 5,3 Kilometern Weinbergstaffeln.“
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