Im Spinnennetz des Vampirs

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Erstaufführung des Musicals „Dracula“ im Theater Pforzheim

Pforzheim. 2001 fand die Uraufführung im kalifornischen San Diego statt. Drei Jahre später war die Broadway-Premiere im Belasco Theatre. Danach folgten 2005 in St. Gallen die deutschsprachige und 2011 in Münster die deutsche Erstaufführung. Jetzt treibt Dracula im Theater Pforzheim sein Unwesen.

1897 erschien der „Dracula“-Roman des Iren Bram Stoker, der sozusagen Höhe- und in qualitativer Hinsicht auch den Schlusspunkt der europäischen Vampir-Literatur markiert. Denn in diesem aus Tagebucheintragungen und Briefen zusammengesetzten Werk ist Graf Dracula als Super-Vampir endgültig gestaltet. Verstand es doch der Autor, die vor allem in Serbien verbreitete Überlieferung von den „Untoten“, die nachts aus ihren Gräbern auferstehen und ihren Opfern durch einen Biss in die Kehle das Blut aussaugen, mit den Geschichten um den historisch verbürgten, im 15. Jahrhundert in der Walachei lebenden Vojevoden Vlad zu verbinden, der ein blutrünstiger Tyrann war und in der ungarischen Überlieferung Dracole heißt. Doch nicht genug damit, Bram Stoker verdichtete verschiedene Motive, Aberglauben, Mythologisches und Legenden zu einem grandiosen Schauerroman. Kein Wunder, dass er für nicht wenige „Dracula“-Dramen, Horror-Filme und -Musicals als Vorlage diente.

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