Im Pokalfinale krasser Außenseiter
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FV Knittlingen hält einen Triumph gegen den Kreisliga-Meister Feldrennach dennoch für möglich
Beim FV Knittlingen ist es in den letzten Tagen „ordentlich zur Sache gegangen“, so berichtet Eberhard Braun von den jüngsten Trainingseinheiten. Mit voll besetztem Kader wird der A-Ligist am Sonntag das Kreispokal-Finale bestreiten. Einer allerdings fehlt: der Trainer. Aber Braun hat dafür vorgesorgt.
Der FV Knittlingen muss am Sonntag ohne seinen Trainer Eberhard Braun um den Fußball-Kreispokal spielen. Archivfotos: Eigner
Knittlingen. Gestern Abend bat Eberhard Braun seine Mannschaft zum Abschlusstraining. Im Fokus stand dabei die „Konsequenz im Abschluss“. Denn die Chancenverwertung ließ zuletzt zu wünschen übrig. „Wir vergeben in jedem Spiel zehn Großchancen“, bemängelt Braun, wohl wissend, dass sich im Finale am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr in Wimsheim) so viele Gelegenheiten vermutlich gar nicht bieten werden. Endspielgegner sind immerhin die Sportfreunde Feldrennach, die gerade die Meisterschaft in der Kreisliga Pforzheim und den direkten Aufstieg in die Landesliga geschafft. „Die werden selbstbewusst auftreten“, sagt Braun, der den Gegner einige Male beobachtet hat. „Die sind unheimlich ausgeglichen besetzt und spielstark, haben eine gute Ballverarbeitung und lassen kaum etwas zu“, nennt der FVK-Trainer die Stärken des Finalgegners, der zudem einige Spielern im Kader hat, die schon in höheren Klassen aktiv waren. „Das merkt man bei der Technik und an der Ruhe, mit der sie ihr Spiel aufziehen. Feldrennach ist klarer Favorit, trotzdem wollen wir ihnen das Leben so schwer wie möglich machen“, so Braun, der noch ein Paradoxon der Fußballphilosophie hervorzaubert: „Man hat immer eine Chance, wenn man chancenlos ist.“
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