Im Internet zu Hause

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„Ich liebe Dich, Mann“ – Premiere im Theater Pforzheim

Pforzheim. Adam J. A. Cass heißt der Autor, „Ich liebe Dich, Mann“ sein Stück in der deutschen Übersetzung von Philipp Löhle. Die deutschsprachige Erstaufführung dieses etwas mehr als einstündigen Monologs ist jetzt im Podium des Theaters Pforzheim zu hören und zu sehen. Der Text ist nicht unbedingt hörenswert, die Inszenierung von Markus Löchner in der Ausstattung seiner Frau Stefanie Löchner ist schon eher sehenswert.

Mario Radosin als Johnny. Foto: Theater

Mario Radosin als Johnny. Foto: Theater

Zum Auftakt stellt sich Mario Radosin als der Darsteller des Ein-Personen-Stücks vor: „Ich bin Johnny, der Junge, der sich selbst richtete und der weiterlebt, weil er seine Geschichte erzählt.“ Und so beginnt er denn zu erzählen bis zum bitteren Ende, an dem er bekennt: „Meine Seele ist zerbrochen wie eine trockene Haselnuss.“ Was man dazwischen zu hören bekommt, das ist eine ziemlich verworren-verwirrende Geschichte, die auch nicht besonders interessant ist. Man erfährt, dass der 14-jährige Johnny mehr im Internet als in der Realität zu Hause ist.

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