Illingen spielt schon titelverdächtig

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Wiernsheim. Der beste Mann auf dem Platz, daran ändern gibt es trotz der Dominanz des SV Illingen nichts zu rütteln, ist ein Wiernsheimer: Reinhold Baral. Der Torhüter rettet allein viermal auf der Torlinie und lässt die Illinger Angreifer in einem guten halben Dutzend weiterer Szenen mit geradezu kahnesken Glanzparaden verzweifeln. „Mit Händen, Füßen, jedem Körperteil holt der die Dinger noch raus. Gigantisch“, zollt Illingens Trainer Thomas Fritsch, selbst Ex-Torhüter, dem Wiernsheimer Schlussmann höchsten Respekt. Distanzschüsse, Kopfbälle, Abstauber – Baral hält scheinbar alles. Ohne ihn und ohne den ebenfalls stark spielenden Abwehrchef Viktor Günter läge Wiernshheim wohl schon zur Pause mit fünf Toren im Hintertreffen.

Auch dieser Joker sticht für Wiernsheim (in Rot) gegen die Torfabrik SV Illingen nicht: „Hugo“, der Jack-Russel-Terrier von Wiernsheims Spielertrainer Frank Scheible, hat nach etwa einer Stunde genug vom Zuschauen und will mitspielen.Foto: Eigner

Auch dieser Joker sticht für Wiernsheim (in Rot) gegen die Torfabrik SV Illingen nicht: „Hugo“, der Jack-Russel-Terrier von Wiernsheims Spielertrainer Frank Scheible, hat nach etwa einer Stunde genug vom Zuschauen und will mitspielen.Foto: Eigner

Stattdessen ist bei Halbzeit noch alles offen. Denn zunächst gelingt Wiernsheim die überraschende Führung, weil Björn Kachel vergeblich auf den Abseitspfiff von Schiedsrichter Jürgen Weber (Heilbronn-Kirchhausen) spekuliert. Sascha Burger dribbelt davon und überwindet den Illinger Torhüter Bernhard Mathes mit einem Lupfer zum 1:0 (17.). „Es war tatsächlich Abseits. Aber ohne Linienrichter kann man dem Schiri da keinen Vorwurf machen“, meint ein Illinger Fan, der auf Höhe der Abseitslinie stand.

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