Idyll versus Wohnentwicklung
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Am Ortsrand von Hohenklingen sollen neue Häuser entstehen – Anwohner wollen unberührte Natur erhalten
In Hohenklingen soll nach einem viele Jahre währenden Vorlauf das Gebiet Wette neu geordnet werden. Dass in diesem Zug ein Idyll in der Nachbarschaft bebaut werden soll, schmeckt einigen Anwohnern wenig.
Knittlingen-Hohenklingen. Werner Guggolz sieht ein Stück unberührte Natur schwinden. Der frühere Biologielehrer und ehemalige Elektriker, der am Ortsrand lebt, würde gemeinsam mit den Bewohnern von vier weiteren Häusern gern den Status quo erhalten. Eine Wiese, darauf eine verwunschene alte Hütte, zähle für ihn mehr als der Profit, der durch die Bebauung erzielt werden könne, die auch durch die Erschließungsmaßnahmen tiefe Einschnitte nach sich ziehen werden. Salamander, Kröten, Frösche seien auf dem Gelände zu Hause, jede Pflanze, die dort wachse, sei in Zeiten des Klimawandels wertvoll. Altehrwürdig sei der Schuppen. Doch nun stehe der Abrissbagger parat, obwohl ein weiteres Gespräch zugesichert worden sei. Er und seine Mitstreiter fühlten sich von der Verwaltung vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein Kaufangebot, das man vorgelegt habe, sei von der Stadt nicht akzeptiert worden. „Wir sind wütend und fühlen uns nicht ernst genommen.“
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