Ideen schieben Verkehrswende an
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Autonomes Busprojekt in Remchingen sowie Reaktivierung und Weiterführung der Zabergäubahn
Enzkreis. Mit zwei Visionen hat sich der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags in dieser Woche befasst: ein autonomes Busprojekt mit automatisiertem Fahren zwischen dem Bahnhof Remchingen und dem Ortsteil Singen sowie die Reaktivierung und Weiterführung der Zabergäubahn, die Sternenfels und Knittlingen an die Schiene anbinden würde.
Für das autonome Busprojekt werden Kosten von 2,7 Millionen Euro erwartet. Der Enzkreis müsste davon 1,1 Millionen Euro übernehmen – aber nur theoretisch. Denn das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat ein Förderprogramm aufgelegt, das den Anteil für Gebietskörperschaften zu 100 Prozent übernimmt. Um dieses Programm bewirbt sich der Enzkreis. Weitere Partner bei dem Projekt „Smart Mobility Singen“ sind unter anderem die Hochschule Pforzheim, der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis und die Deutsche Bahn. Auf eine erste Skizze hin habe der Projektträger DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. –, der sich auch mit Energietechnik, Verkehr und Sicherheit beschäftigt, geradezu zu einer Bewerbung für die Förderung aufgefordert. Bei dem Projekt soll ein Rundkurs zwischen Remchingen und Singen als Linien- und/oder on-Demand-Verkehr eingerichtet werden, der über eine App angefordert werden kann. „In enger Abstimmung mit einem Bürgerbusprojekt in Remchingen bietet ein autonomes Busprojekt großes Potenzial, den Ortsteil Singen mit einem Busverkehr in enger Taktung zu bedienen und Remchingen durch weitere in Planung stehende flankierende Projekte zu einer Drehscheibe für Formen nachhaltiger Mobilität zu entwickeln“, erklärt Landrat Bastian Rosenau.
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