Idee wird zum Besuchermagneten
Archiv
Fünf Jahre Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim: ein Grund zum Feiern
Wiernsheim. Im Jahr 2008 hatte die Gemeinde Wiernsheim das ehemalige Pfarrhaus Marktstraße 21 erworben, um in dem im Jahr 1711 erbauten, unter Denkmalschutz stehenden Haus ein Kaffeemühlenmuseum einzurichten. Grundlage hierfür war die Kaffeemühlensammlung des Ehrenbürgers Rolf Scheuermann, der seinen aus etwa 1200 Exponaten bestehenden Schatz an die Gemeinde Wiernsheim übertragen hat. Mit Unterstützung von Land und Bund konnte dieses Vorhaben verwirklicht werden. Nach dem Umbau wurden die Museumstücke, mittlerweile über 1000 an der Zahl, die weltweit gefertigt wurden, thematisch und fachgerecht aufbereitet. Die älteste Kaffeemühle ist etwa 300 Jahre alt, stammt aus Norddeutschland und wurde 1720 gefertigt.
Die stellvertretende Museumsleiterin Giovanna Messina (v.li.) und Museumsleiterin Theresa Oswald im Museumscafé, das auch am Jubiläumssonntag zum Kaffee eingeladen hat. Foto: Roller
Zum fünfjährigen Bestehen des Kaffeemühlenmuseums hat die Gemeinde Wiernsheim mit Museumsleiterin Theresa Ostwald und Giovanna Messina nun zum Tag der offenen Tür geladen. In seiner Begrüßungsrede würdigte der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Hanisch alle, die zum Projekt beigetragen haben. Die Umsetzung sei nicht immer so einfach gewesen, denn als Bürgermeister Karlheinz Oehler im Gemeinderat die Idee vorgestellt hatte, sei er teils auf Gegenwehr gestoßen. Doch die Besucherzahlen, die weiter steigen würden, gäben den Befürwortern des Museums recht.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen