„Ich hatte zu viele Füße“
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Lokalmatadore beim Ölbronner Vatertagstrial sind selbstkritisch – Verein bietet Motorradtrial schon für Vierjährige an
Wer an Christi Himmelfahrt durch den einstigen Ölbronner Steinbruch spaziert, darf nicht auf idyllische Ruhe hoffen. Beim traditionellen Vatertagstrial lassen es die Teilnehmer tüchtig knattern. Die jüngsten Piloten, die mit ihren Motorrädern über die Felsbrocken balancieren, sind gerade elf Jahre alt.
Mit einer Helmkamera ist Max Blanke unterwegs. Zu Hause schaut er sich seine Fahrten noch mal an. Foto: Eigner
Ölbronn-Dürrn. Ein mutiger, aber gefühlvoller Dreh am Gashebel, das Motorrad bäumt sich auf, Staub und Erde spritzen nach hinten weg, und das Bike nimmt den steilen Anstieg zwischen Felsbrocken hindurch im Nu. Zurück bleibt eine bläuliche Wolke, die penetrant nach Benzin riecht. Einer aus dem knappen Dutzend Fahrer, das der RMSC Ölbronn beim Heimwettkampf ins Rennen schickt, ist Max Blanke. „Besser geht immer“, beurteilt der 13-Jährige seine Leistung, als er auf seiner Beta EVO 80 von Sektion 9 auf dem Rückweg zur Fahrtleitung ist. Mit einer Helmkamera filmt Blanke seine Fahrten aus der Fahrerperspektive. Der Fehleranalyse dient das ihm zufolge nicht, er habe auch nicht vor, die Videos ins Internet zu stellen. „Ich schaue mir die einfach zu Hause an“, sagt Max Blanke.
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