„Ich bin gerne ins Geschäft gegangen“

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Mühlacker/Illingen. Noch ist vom Ende der Ära Schlecker in den Drogeriemärkten nichts zu spüren. So drängen sich etwa im Dürrmenzer Geschäft am Montagvormittag unentwegt Kunden mit ihren erstandenen Produkten zur Kasse. Es könnte einer ihrer letzten Einkäufe gewesen sein.

Noch kann sich Dagmar Klingel, Leiterin des Schlecker-Markts in Dürrmenz, über eine treue Kundschaft freuen. Doch bald muss auch sie sich einen neuen Job suchen.

Noch kann sich Dagmar Klingel, Leiterin des Schlecker-Markts in Dürrmenz, über eine treue Kundschaft freuen. Doch bald muss auch sie sich einen neuen Job suchen.

Allerdings steht offenbar noch immer nicht der Termin fest, an dem sich die Pforten zum letzten Mal schließen. „Wahrscheinlich wird Ende Juni geschlossen. Aber vielleicht auch erst Ende Juli – wir wissen noch nichts Genaues“, sagt Dagmar Klingel. Sie ist Leiterin des Dürrmenzer Ladens, in dem sie seit fünf Jahren arbeitet. Vorher war sie bei Schlecker in der Mühlacker Bahnhofstraße tätig. Die Ganztagskraft, die von zwei halbtags arbeitenden Frauen unterstützt wird, hat sich nichts vorzuwerfen. „Wir haben hier fast immer den uns für den jeweiligen Monat vorgegebenen Umsatz erreicht. Wir lagen öfter darüber als darunter“, sagt sie. Vielleicht wäre Schlecker insgesamt zu retten gewesen, hätte sich Inhaber Anton Schlecker rechtzeitig von Filialen getrennt, die keinen Gewinn abgeworfen haben, überlegt die Dürrmenzer Chefin.

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