IHK erhofft sich Chancen von TTIP
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Wirtschaftsdialog in Pforzheim
Pforzheim (pm). Die Vollversammlung der IHK Nordschwarzwald und weitere Wirtschaftsvertreter aus der Region haben über die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) diskutiert. „Das Abkommen bietet den kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region Nordschwarzwald ebenso wie den Verbrauchern viele Chancen. Es verdient eine breite öffentliche Debatte, in der neben den großen Potenzialen auch die noch offenen Fragen diskutiert werden“, betonte IHK-Präsident Burkhard Thost.
Für die Diskussionsrunde im IHK-Haus war Felix Neugart, Leiter des Bereichs Außenwirtschaftspolitik und -recht beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin, nach Pforzheim gekommen. „60 Prozent der auslandsaktiven Unternehmen beurteilen TTIP als wichtig oder sogar sehr wichtig“, betonte Neugart. Dabei seien es nicht allein die Zölle, die bei den Unternehmen zu Buche schlagen. Vielmehr gehe es um die „nichttarifären Handelshemmnisse“, um doppelte Zertifizierungen, doppelte Zulassungsverfahren und regulatorische Hindernisse, die die Unternehmen stark belasteten. Hersteller von Maschinen in Deutschland müssten beispielsweise Schaltschränke in vielen Details modifizieren, um auch in den USA die Zulassung zum Verkauf zu erhalten. „Die Kosten, die uns durch unnötige bürokratische Reglementierungen entstehen, könnten wir für Forschung, Entwicklung und Mitarbeiterqualifizierung sinnvoller einsetzen“, so der Tenor der Wirtschaftsvertreter.
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