IHK: Corona verändert Handel und Innenstädte

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Der Verband schlägt Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte vor

Pforzheim/Enzkreis (pm). Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald schlägt in einer Pressemitteilung Alarm: „Leerstände führen zunehmend zu verödenden Innenstädten. Eine sinkende Kundenfrequenz bedroht den dortigen Handel und damit die Lebendigkeit von Städten und Kommunen.“ Die IHK wirbt deshalb für zukunftsfähige Konzepte, um Innenstädte wieder stärker zu beleben.

Claudia Gläser, Präsidentin der IHK Nordschwarzwald, empfiehlt drei Maßnahmen, deren Umsetzung nach ihrer Überzeugung für den Handel und die Innenstädte während und nach der Corona-Pandemie lebensnotwendig sind. Gläser nennt die Digitalisierung, ein zukunftsfähiges Konzept „Lebensraum Innenstadt“ und den gezielten Einsatz von Städtebaufördermitteln. „Der Handel muss seine begonnene Digitalisierungsstrategie mit Hochdruck fortsetzen. Nach Corona werden die Kunden nicht automatisch zu altem Einkaufsverhalten zurückkehren. Daher müssen die Prozesse in den Unternehmen weitreichender digitalisiert werden, insbesondere die Beziehungen zum ,König Kunde‘.“ Dazu benötigten die Handelsunternehmen Unterstützung durch die rasche Neuauflage der Digitalisierungsprämie des Landes, fordert Gläser. Die Bundesförderung durch das Programm „Digital jetzt“ solle dadurch wesentlich ergänzt werden.

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