IG Metall kündigt weitere Warnstreiks an
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Arbeitnehmer sollen Beruf und Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Verwandten besser vereinbaren können
Pforzheim/Enzkreis. Nach einer „aktiven Mittagspause“ bei Mapal WWS vor dem bislang zweiten Verhandlungstermin zum Tarifvertrag der Metallindustrie in Baden-Württemberg Anfang Dezember will die IG Metall in Pforzheim ab diesem Freitag mit neuerlichen Warnstreiks Signale zur Durchsetzung ihrer Forderungen setzen. Dazu werden beim Witzenmann-Werk in Remchingen und bei Mahle Behr in Vaihingen/Enz Beschäftigte die Arbeit für eine Stunde niederlegen und früher Feierabend machen.
Kündigen Warnstreiks an (v. li.): Gewerkschaftssekretär Arno Rastätter, Martin Kolb (Wisi, Niefern), Paul Däschle (Mapal WWS, Pforzheim), Liana Papaioannou, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Andreas Meiniger (Witzenmann) und Dieter Kiesling (Mahle Behr). Foto: Peche
Weitere Streikmaßnahmen seien sowohl vor als auch nach dem nächsten Verhandlungstermin der Tarifpartner am 11. Januar in Böblingen geplant, kündigte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Liane Papaioannou, am Donnerstag bei einem Pressegespräch an. Den Forderungen der Gewerkschaft nach sechs Prozent mehr Geld und einer „kurzen Vollzeit“ ab 1. Januar 2018 begegnete Südwestmetall bislang mit einem Angebot von zwei Prozent mehr Geld und sogar einer Gegenforderung bei der Flexibilisierung: Ausweitung der Arbeitszeit und teilweise Abschaffung von Zuschlägen.
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