IG Metall droht mit harter Tarifrunde

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Behr-Mitarbeiter bereit zu Warnstreik

Pforzheim/Enzkreis (pm). Die IG Metall Pforzheim ist empört über das Arbeitgeberangebot, das eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent vorsieht, zwei Nullmonate beinhaltet und eine Laufzeit von 13 Monaten haben soll. Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall aus der Region betonen, dass sie sich nicht mit Magerkost abspeisen ließen. Zur Funktionärskonferenz der Gewerkschaft waren mehr als 80 Metaller nach Pforzheim gekommen, um sich auf die Tarifrunde einzustimmen. Frank Iwer, Bezirkssekretär der IG Metall Baden-Württemberg, machte deutlich, dass die Arbeitgeber die Welt derzeit düsterer darstellten, als sie in Wirklichkeit sei. Laut Iwer würde das aktuelle Lohnangebot der Arbeitgeber gerade mal die Inflation ausgleichen und zum völligen Stillstand in Sachen Kaufkraft bei den Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie führen.

Die IG Metall bleibt bei ihrer Forderung nach einer Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr. „Wir wollen die Binnennachfrage ankurbeln“, so Iwer, der vom 1. Mai an mit Warnstreiks droht. Dass die Beschäftigten hierzu bereit sind, unterstrichen mehrere Redner aus den Betrieben, unter anderem der Betriebsratsvorsitzende des Automobilzulieferers Behr, Dieter Kiesling. „Bei uns steht die Planung für die Warnstreiks ab 3. Mai für alle Werke in der Region.“

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