IG Bau sorgt sich um Minijobber

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Enzkreis (pm). Die 450-Euro-Jobber sollen bessergestellt werden. Das fordert die IG Bau, die von rund 16700 Betroffenen im Enzkreis berichtet. Die Gewerkschaft schlägt eine Reform der geringfügigen Beschäftigung vor, wonach Minijobs „ab dem ersten Euro“ in die Sozialversicherung einbezogen werden sollen. „Minijobs waren als flexible und vorübergehende Lösung gedacht“, sagt Wolfgang Kreis von der IG Bau Nordbaden, doch für viele Beschäftigte seien sie zum Dauerzustand geworden.

Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiteten im Kreis allein in der Gebäudereinigung rund 570 Minijobber, teilt die IG Bau mit. Das seien 58 Prozent der Mitarbeiter in der Branche. Viele seien wegen fehlender Sozial- und Rentenbeiträge von Altersarmut bedroht, und vor allem Frauen seien betroffen.

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