Humorige Erinnerung an ernstes Ereignis
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Öschelbronner Feuerwehr zeigt mit Übungen die Entwicklung seit dem Katastrophenjahr 1933
Niefern-Öschelbronn. „Es brennt!“, ruft jemand aus dem Fenster der Schöpf’schen Schmiede in Öschelbronn. Schaulustige blicken zum Fenster im ersten Stock, aus dem dichter Rauch quillt, und amüsieren sich über den halbherzigen Hilferuf. „Lauter!“, fordert deshalb Feuerwehrkommandant Michael Szobries, und das „Opfer“ kommt dem Wunsch nach besten Kräften nach. Bei der Schauübung mit historischen Gerätschaften wird manches mit Humor genommen, das einen ernsten historischen Hintergrund hat.
Löscheinsatz wie anno dazumal: Die Öschelbronner Feuerwehr erinnert an die Brandkatastrophe vor 80 Jahren. Foto: Tilo Keller
Anlass für den Feuerwehreinsatz ist die Brandkatastrophe von Öschelbronn, die sich zum 80. Mal jährt. Das Ereignis, das Feuerwehrgeschichte geschrieben hat, stand am Wochenende im Mittelpunkt der Aktionen im Ortskern. Die Öschelbronner Feuerwehr hatte zu einer Rundfahrt mit historischen Feuerwehrfahrzeugen eingeladen, die danach die passende Kulisse für die weitere Veranstaltung mitten im Ort boten. Das älteste Fahrzeug war eine Handdruckspritze aus dem Jahr 1927.
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