Hündin in Diefenbach vergiftet
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Tierarzt bestätigt die Vermutung eines ausgelegten Köders – Gemeinde Sternenfels warnt Halter
Sternenfels-Diefenbach. „Achtung an alle Hundebesitzer“ – die Gemeinde Sternenfels warnt aktuell auf ihrer Internetseite vor möglichen Giftködern, die in Diefenbach ausgelegt sein könnten. Anlass dazu gibt ein Fall in der vergangenen Woche, bei dem eine Hündin oberhalb der Freudensteiner Straße, etwa zehn Meter nach Beginn des Feldwegs, ein Stück Leberwurst gefressen habe. „Der behandelnde Tierarzt bestätigte die Vermutung eines ausgelegten Giftköders“, heißt es in der Mitteilung im Internet.
Die Gemeinde Sternenfels warnt Hundehalter in Diefenbach vor möglichen Giftködern. Foto: Huber
Wie Karin Urban, Sekretärin von Bürgermeister Werner Weber, auf Nachfrage unserer Zeitung sagt, habe am Donnerstag, 13. April, eine Bürgerin angerufen und davon berichtet. Sie sei dort gegen 8 Uhr morgens mit ihrer Labrador-Hündin unterwegs gewesen, als das Tier ein Stück Wurst im Gras gefunden und gefressen habe. Die Halterin habe den Vierbeiner – allerdings vergeblich – davon abhalten wollen, weil sie eine Art Metallring an der Wurst entdeckt habe. Wieder zu Hause angekommen, habe die Hündin einen benommenen und merkwürdigen Eindruck gemacht. „Die Frau hat gesagt, dass sie den Tierarzt verständigt hat, der meinte, sie solle umgehend kommen.“ Dem Tier sei dann sofort eine Spritze verabreicht worden, damit es das Gegessene schnell wieder ausspucke. „Das hat zum Glück funktioniert, sie hat es überstanden.“ Eine Operation sei nicht nötig gewesen.
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