Hück will die Revolution von innen
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Pforzheim erlebt die Gründungsversammlung der „Offenen Partei“.
Pforzheim. Es ist nicht weniger als eine Revolution, die Uwe Hück am Samstagabend mit der Gründungsversammlung der „Offenen Partei“ ausgerufen hat, eine Bewegung, die die SPD von innen heraus verändern will. Ein erster Schritt: Kreisvorstand und Pforzheimer Ortsvereinsvorstand sollen ausgetauscht werden. „Wir haben kein Vertrauen mehr“, sagt Hück.
Sie führen die Bewegung im ersten halben Jahr an: Uwe Hück (Mitte) sowie seine Stellvertreter Irina Zweifel, Harald Wolff-Thobaden, Esad Esmer und Jonathan Koch (v.li.). Foto: Friedrich
Einen solchen Antrag will die Bewegung am 23. Juli stellen – und unabhängig davon schon nächste Woche den Landesdatenschutz mit einer Überprüfung beauftragen, was innerhalb des Pforzheimer SPD-Ortsvereins gelaufen ist. „Wir haben die hohe Befürchtung, dass Daten hin- und hergeschoben wurden“, erklärte Hück und kündigte für diesen Fall eine Strafanzeige an. „Das dürfen wir nicht hinnehmen.“ Hintergrund: Ihm sei vorgeworfen worden, dass er Mitgliedsbeiträge für andere bezahle. „Woher wissen die das?“ Diese Frage will Hück klären lassen und sieht sich im Recht: „Wenn ein HartzIV-Empfänger das Geld nicht hat und es dann bei uns abarbeitet, dann ist das Recht und Ordnung.“
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