Hospizdienst als Akt der Barmherzigkeit
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Maulbronn (pm). Einen ökumenischen Gottesdienst haben der ambulante Hospizdienst östlicher Enzkreis, der evangelische Pfarrer der Klostergemeinde, Ernst-Dietrich Egerer, und die Gemeindereferentin der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde in Mühlacker, Patricia Engling, in der Winterkirche des Klosters Maulbronn gemeinsam gestaltet.
Bereits im Sommer, sagte Egerer in seiner Predigt, habe ein erster Austausch zu diesem Gottesdienst bei Johannes Bastian, Vorsitzender des Hospizdienstes, stattgefunden. In seiner Predigt gab Egerer den 80 Besuchern des Gottesdienstes auch einen Überblick über die Historie und die Aufgaben des Hospizdienstes und bezeichnete die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Begleiter, Sterbenden oder schwerkranken Menschen auf ihrem letzten Stück zur Seite zu stehen, als einen Akt christlicher Barmherzigkeit. Zu einer guten Gesellschaft gehöre unbedingt auch die Möglichkeit, die Erde in Würde verlassen zu können, so wie man sie auch betreten habe. Egerer betonte weiter, wie wichtig es sei, in einer Zeit, in der oft im Zusammenhang mit Sterbehilfe über den Tod gesprochen werde, die Idee des Hospizdienstes groß zu machen. Dass Sterbehilfe und Hospizdienst nichts miteinander zu tun haben, das betonte auch die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Gudrun Mohr in einem Interview über ihre Arbeit, das die Gemeindereferentin Engling mit ihr führte. Musikalisch eingerahmt wurde der Gottesdienst von dem spontan wenige Tage vorher gegründeten Hospiz-Chor, der, aus gerade einmal acht Personen bestehend, die Winterkirche des Klosters dennoch mit den Klängen beispielsweise des „Laudate Dominum“ voll erfüllte.
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