Hopp: „Es muss sofort etwas passieren“
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Kritik an Busfahrplan
Knittlingen (cb). Der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp macht aus seiner Wut keinen Hehl. „Ich gehe jetzt in die Offensive. Es muss sofort etwas passieren“, sagt der Rathauschef mit Blick auf die derzeitige Situation im Öffentlichen Personennahverkehr. Er greift die Kritik auf, die Timo Steinhilper in dieser Woche im Gemeinderat vorgetragen hatte. Der Freudensteiner Ortsvorsteher hatte von massiven Problemen auf der Linie 706 berichtet. Die Kinder im Stadtteil warteten lang, manchmal vergeblich darauf, mitgenommen zu werden. Die Beschwerden häuften sich.
Auch Heinz-Peter Hopp weiß von entrüsteten Eltern, und er verweist auf Probleme mit weiteren Linien, die Knittlingen ansteuern. Umsteigezeiten seien zu knapp kalkuliert beziehungsweise ein Umsteigen aus seiner Sicht ohnehin unsinnig. „Die Schüler stehen morgens, wenn es noch dunkel ist, beispielsweise in Kieselbronn, und der nächste Bus ist schon abgefahren. Dann warten sie eine Dreiviertelstunde oder länger“, beschreibt er die Situation. Massiv verschlechtert habe sich die Lage seit dem Betreiberwechsel. „Die Probleme sind kommuniziert“, sagt Hopp, VPE und der Enzkreis als Träger des Nahverkehrskonzepts seien informiert. Bisher habe er sich noch zurückgehalten und auf „Selbsterkenntnis“ gehofft. Geschehen sei aus seiner Sicht aber nichts. „Ich schlage jetzt Krach“, lautet die Konsequenz des Bürgermeisters. „Es wartet mir kein einziges Kind mehr.“ Sofort müssten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Fahrplan einzuhalten beziehungsweise das Umsteigen auf dem morgendlichen Schulweg zu vermeiden. „Das kann nicht bis zum Fahrplanwechsel im Juni warten.“ Schließlich rühme sich Knittlingen des Zentralen Omnibusbahnhofs als Ersatz für nicht vorhandene Gleise.
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