Hongkonger Polizisten schicken Masken
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Ambulanter Pflegedienst Ötisheim nutzt auch internationale Beziehungen zur Materialbeschaffung – Großes Engagement der Bürger
Das Thema Schutzkleidung beschäftigt auch den Ambulanten Pflegedienst Ötisheim, der sogar schon von Polizisten aus dem Stadtstaat Hongkong Mundschutzmasken erhalten hat.
Nie ohne Schutzmaske: Birgit Peschl (re.) mit ihren Kolleginen des Ambulanten Pflegedienstes Ötisheim. Foto: Fotomoment
Ötisheim. „Wir lassen nichts unversucht und schöpfen alle Möglichkeiten der Materialbeschaffung aus“, sagt Geschäftsführerin Esther Rabe und lobt gleichzeitig das große bürgerschaftliche Engagement der Ötisheimer, die in der Corona-Krise zusammenhielten. Und wie kommen Polizisten aus Hongkong dazu, Masken nach Ötisheim zu schicken? „Das ist eine abenteuerliche Geschichte“, sagt Rabe. „In unserem Haus hat vor zehn Jahren ein junger Mann namens Wai aus Hongkong ein halbes Jahr als Gastschüler gelebt. Der Kontakt ist seitdem nie abgerissen – und vor kurzem hat er mich per Mail gefragt, wie wir uns eigentlich schützen und ob wir genug Schutzkleidung haben.“ Sie habe ihn auf die sich abzeichnende Knappheit aufmerksam gemacht und sofort hätte nicht nur Wai, sondern auch viele seiner Kollegen der Hongkong Police Force Schutzmasken nach Ötisheim geschickt.
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