Hoher Blutzoll im Straßenverkehr
Archiv
42 Tote im Bereich des neuen Polizeipräsidiums Pforzheim sind ein trauriger Spitzenwert – Radfahrer und Senioren leben gefährlich
Einen hohen Blutzoll haben Verkehrsteilnehmer im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich des neuen Polizeipräsidiums Pforzheim gezahlt. Obwohl die Zahl der Unfälle mit 17702 auf Vorjahresniveau lag, haben deutlich mehr Menschen ihr Leben auf den Straßen verloren. Die Zahl der Verkehrstoten verdoppelte sich fast von 24 auf 42.
Gefahr auf zwei Rädern: Entgegen dem insgesamt positiven Trend, was die Unfallzahlen betrifft, ist die Zahl der verunglückten Motorradfahrer im Enzkreis im vergangenen Jahr gestiegen. Archivfoto: Huber
Enzkreis/Pforzheim. „Es gibt nicht die eine Erklärung für diesen Anstieg der Zahlen bei den Verkehrstoten“, sagte am Dienstag Polizeivizepräsident Christian Dettweiler bei der Vorstellung der Unfallstatistik 2019. Dabei wies er auch auf die gravierenden Unterschiede zwischen den einzelnen Stadt- und Landkreisen hin. Während in Pforzheim wie im Vorjahr nur ein Unfalltoter zu beklagen war, ist die Zahl im Landkreis Calw von drei auf 17 gestiegen. Im Enzkreis sind mit acht Unfalltoten zwei mehr zu beklagen als im Jahr 2018, und im Landkreis Freudenstadt ist die Zahl der Unfallopfer von zehn auf 15 gestiegen. Unauffällig bis positiv ist hingegen die Autobahn 8 in der Region. Hier hat nur ein Mensch 2019 sein Leben verloren. Im Jahr zuvor waren es noch vier.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen