Hofsäß fordert schnelle Hilfe

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Enzkreis (pm). Die SPD Enzkreis und deren designierter Landtagskandidat Michael Hofsäß kritisieren die komplizierte, langwierige Beantragung der Soforthilfe in Baden-Württemberg. Gravierende Fehler und Versäumnisse in der Umsetzung der Soforthilfe-Beantragung hätten dazu geführt, dass ein Drittel der bislang mehr als 240000 Anträge fehlerhaft sei. „Das ist ein nicht hinzunehmendes Versäumnis der grün-schwarzen Landesregierung und der Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Damit werden dringendst benötigte Hilfszahlungen verzögert. Gerade jungen Unternehmen drohen Investoren und damit das Risikokapital auszufallen“, so Hofsäß in einer Mitteilung. In anderen Bundesländern werde ein einfacheres, rein elektronisches Verfahren angeboten, während in Baden-Württemberg auf PDF-Dokumente gesetzt werde, die unterschrieben und in einem einzigen Dokument hochgeladen werden müssten. Als einzelne Seiten gescannt, führe dies schon zu einem fehlerhaften Antrag. „In Baden-Württemberg ist das wahnsinnig kompliziert. Ich kann nicht nachvollziehen, wie eine Fehlerquote von einem Drittel zustande kommen kann“, so Hofsäß. Auch Paul Renner, SPD-Kreisvorsitzender im Enzkreis, teilt die Kritik: „Das ist ineffizient und bei weitem nicht so unbürokratisch, wie von Frau Hoffmeister-Kraut vorgegeben.“ Das Vorgehen sei sogar fahrlässig, weil Unternehmen um ihr Überleben bangten. Dies verzögere die Auszahlung der Gelder, die nach der Prüfung durch die Kammern von der L-Bank vorgenommen werde. Hofsäß: „Das bringt viele kleinere und mittlere Unternehmen sowie Start-ups und nicht zuletzt zahlreiche Arbeitsplätze in existenzielle Gefahr. Bearbeitung und Auszahlung müssen jetzt schnellstmöglich durchgeführt werden.“

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