Hoffen auf die Einigungsstelle

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Tauziehen um den neuen Feuerwehrchef soll innerhalb von zwei Monaten beendet sein.

Manchmal ergeben sich Probleme, wo man gar keine vermutet, und ein solcher Fall ist die Wahl des neuen Feuerwehrchefs.

Hoffen auf die Einigungsstelle

Warten auf ein Ende des Tauziehens: Matthias Donath (li.) und seine Kameraden. Foto: Archiv

Nach dem Abschied von Philipp Baumann, den es nach nur zweieinhalb Jahren nach Nordrhein-Westfalen zog, gab es dem Vernehmen nach mehrere solide Bewerber, von denen einer – neben der fachlichen Qualifikation – durch seine jahrzehntelange Verbundenheit mit der Mühlacker Feuerwehr herausstach: Matthias Donath wurde erst einstimmig im Feuerwehrausschuss für den Chefposten empfohlen und dann von einer Mehrheit im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats gewählt. An diesem Punkt schien die Ernennung zum „Leitenden Hauptbrandmeister“ nur noch eine Formsache – bis sich im Rathaus Widerstand regte. Der Personalrat erhob aus Gründen der Gleichberechtigung der städtischen Beschäftigten Einspruch gegen die (über-)tarifliche Eingruppierung des designierten Feuerwehrchefs, was ein Tauziehen auslöste, das schon Wochen andauert. Nun soll eine Einigungsstelle, in der Mitglieder des Personalrats und Vertreter des Gemeinderats und der Stadtverwaltung unter der Regie eines juristischen Profis um den Tisch versammelt werden, den Gordischen Knoten zerschlagen. Die zeitliche Vorgabe lautet: Eine Entscheidung muss innerhalb von zwei Monaten fallen.

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