Hörens- und sehenswertes Märchen
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Bettina Lell inszeniert Rossinis „La Cenerentola“ am Theater Pforzheim
Pforzheim. Geradezu märchenhaft inszeniert Bettina Lell die „Aschenbrödel“-Oper von Gioachino Rossini am Theater Pforzheim. Die musikalische Leitung des Dramma giocoso „La Cenerentola ossia La bontà in trionfo“ hat Martin Hannus.
Axel Humbert als Don Magnifico (li.) und Aykan Aydin als Dandini.
38 Opern hatte er in 19 Jahren geschrieben, dann verstummte Gioachino Rossini als 37-Jähriger und komponierte in den folgenden 39 Jahren seines Lebens, abgesehen von Kirchenmusik und dem „Stabat Mater“-Oratorium, nur noch Salate und Pasteten. Das konnte sich der „Schwan von Pesaro“ leisten, denn die genialste seine heiteren Opern, mit denen er die klassische Opera buffa nochmals zur Blüte brachte, „Il Barbiere di Siviglia“, beherrschte die Bühne und brachte ihm ein Vermögen ein. Sie war es aber auch, die sich bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts fast als einzige seiner Opern einen festen Platz in den Spielplänen unserer Theater gesichert hatte. Dann setzte eine Rossini-Renaissance im deutschsprachigen Musiktheater ein. Man entdeckte den Komponisten des Ernsten, und man nahm auch weitere heitere Rossini-Opern in die Spielpläne auf.
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