„Höhere Kosten bei weniger Nutzen“
Enzkreis
Enzkreis (fg). „Das ist ungefähr so, als ob man ein Auto kaufen würde, von dem man nicht weiß, was es kostet“, umschreibt Enzkreis-Sozialdezernentin Katja Kreeb die Auswirkungen des neuen Bundesteilhabegesetzes, das wesentliche Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen bringen soll. Dabei werden künftig die Fachleistungen und die existenzsichernden Leistungen getrennt. „Alle Hilfsangebote müssen jetzt neu verhandelt und neu berechnet werden“, hat Kreeb im Sozial- und Kulturausschuss des Kreistags erklärt. Der Rahmenvertrag stehe, aber alle Details müssten noch abgeklärt werden. Insofern könne sie auch unmöglich sagen, welche finanzielle Auswirkungen die Gesetzreform für den Enzkreis habe.
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