Hochwasserschutz bewegt Gemüter
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Ölbronn-Dürrn nimmt erste Sofortmaßnahmen in Angriff – Interessenkonflikte in FFH-Gebieten
Ölbronn-Dürrn. Das Thema Hochwasserschutz bewegt die Gemüter in Ölbronn-Dürrn. Nach dem Starkregen in der Nacht auf den 1. Juni haben Gemeinderäte aus der Fraktion der Freien Wählervereinigung in einem Antrag Sofortmaßnahmen im Bereich des Regenüberlaufbeckens Hoher Stein/Krumme Äcker gefordert und gleichzeitig angeregt, dass die Prioritäten beim Hochwasserschutzkonzept noch einmal überprüft werden. Einzelne Maßnahmen aus dem Paket sollten unter Umständen vorgezogen werden.
Kleine Dämme im Gebiet „Hoher Stein“ sollen das Wasser aufhalten. Foto: Gemeinde Ölbronn-Dürrn
In einem Punkt konnte die Verwaltung bereits Entwarnung geben: Die Sofortmaßnahmen hat sie bereits in Angriff genommen. Gleichzeitig versprach Bürgermeister Norbert Holme, das Hochwasserschutz-Paket noch einmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei gab der Bürgermeister allerdings zu bedenken, dass ein Schnellschuss nach hinten losgehen könnte: „Wir müssen ein schlüssiges Gesamtpaket zur Genehmigung vorlegen. Davon hängen nicht zuletzt auch mögliche Fördergelder ab“, warnte Holme davor, das Paket jetzt komplett in seine Einzelteile zu zerlegen.
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