„Hochwasser kann jederzeit kommen“
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Vertreter von Kommunen der Partnerschaft Enz/Nagold/Würm treffen sich in Mühlacker zum Gedankenaustausch
Was passiert, wenn die Region von einem Hochwasser wie 1993 heimgesucht wird? Über diese und weitere Fragen hat sich am gestrigen Donnerstag die Hochwasserpartnerschaft Enz/Nagold/Würm in Mühlacker ausgetauscht.
Mühlackers Bürgermeister Winfried Abicht (Mitte) inspiziert mit Dirk Büscher vom Regionalverband Nordschwarzwald (re.) und Thorsten Kowalke von der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung die Enz. Die Hochwassergefahrenkarte zeigt kritische Bereiche.
Mühlacker/Enzkreis. „Ein Hochwasser wie das von 1993 kommt statistisch gesehen alle 100, eines der Größenordnung von 2013 alle 50 Jahre vor“, sagt Thorsten Kowalke, Geschäftsführer der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung. Das sei aber nur ein Wahrscheinlichkeitswert und bedeute nicht, dass die nächste Flut 2093 beziehungsweise 2063 eintreffe. „Ein Hochwasser kann jederzeit kommen, nur weiß niemand, wann.“ Eines jedoch sei sicher: „Es wird in der Zukunft extreme Ereignisse, die nicht allein mit technischen Mitteln zu bewältigen sind, geben.“
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