Hochwasser hinterlässt seine Spuren

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Für die Beseitigung des Treibguts arbeiten verschiedene Stellen und Behörden zusammen – Plastikmüll ist ein großes Ärgernis

Das Wasser ist weg, das Treibgut geblieben. Das macht teils aufwendige Aufräumarbeiten notwendig, die nicht nur die Landesbehörden betreffen, sondern auch die Kommunen und Grundstücksbesitzer beziehungsweise Landwirte.

Hochwasser hinterlässt seine Spuren

Mühlacker. Die Frage, was mit den angeschwemmten Massen an Holz und Müll passieren soll, beginnt mit der Zuständigkeit, und die liegt nach Auskunft des Landratsamts Enzkreis prinzipiell beim jeweiligen Eigentümer. Im Fall des Enzbetts inklusive des Vorlandes, das in der vergangenen Woche bei einem Pforzheimer Rekordpegelstand von 2,43 Metern teils großflächig überflutet wurde, ist der Besitzer das Land Baden-Württemberg, und damit wäre der zum Regierungspräsidium Karlsruhe gehörende Landesbetrieb Gewässer mit Sitz in Freudenstadt der erste Ansprechpartner. Die dortige Behörde hat allerdings die reinen Unterhaltungsmaßnahmen, die auch die Beseitigung von Treibgut beinhalten, aus organisatorischen und logistischen Gründen an den Landesbetrieb Gewässer des benachbarten Regierungspräsidiums Stuttgart delegiert. Dessen Betriebshof liegt unweit von der Mühlacker Gemarkung in Vaihingen, und von dort aus hat sich ein sechsköpfiges Team ein Bild von der Situation nach dem Hochwasser gemacht. „Es ist nicht allzu viel“, relativiert Flussmeister Heiko Lehmann den Eindruck, wonach das Hochwasser deutliche Spuren hinterlassen hat. Erstes Ziel sei es nun, die großen Stämme aus dem Flussbett zu entfernen, während kleineres Treibgut zunächst belassen werde.

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